Erfolgreicher Warnstreik bei der Berliner Spielbank

Mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten dem Warnstreikaufruf der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) am 11. Januar 2018. Bei rund 250 Beschäftigten der Spielbank Berlin an den beiden Standorten Alex und Potsdamer Platz ein deutliches Zeichen in Richtung Arbeitgeber.

Anlass für den Warnstreik, zu dem ver.di aus organisatorischen Gründen kurzfristig aufgerufen hatte, sind die festgefahrenen Tarifverhandlungen für die Spielbank Berlin. Seit einem Jahr wurde bei insgesamt acht Terminen ergebnislos verhandelt. ver.di fordert in den Verhandlungen

  • einen einheitlichen Tarifvertrag für alle Standorte
  • eine neue Gehaltstabelle für die Vollcroupiers
  • tarifliche Besitzstandwahrung
  • ein einheitliches 13. Monatsgehalt
  • sowie für alle Beschäftigten eine prozentuale Entgelterhöhung.

ver.di ist und bleibt gesprächsbereit und hofft, dass die Arbeitgeber mit einem verhandlungs- und abschlussfähigen Angebot an den Verhandlungstisch kommen. Das entscheidet darüber, ob es weitere Warnstreiks geben wird oder Aktionen durch einen einvernehmlich vereinbarten Tarifvertrag überflüssig werden.

 

Streik bei der Spielbank Berlin
Foto/Grafik: verdi/Orthmann

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